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Eine echte Herausforderung – Produktkreation/Produktgestaltung

Viele von euch stehen vor der Herausforderung, wie das Produkt aussehen soll, was sie zukünftig anbieten wollen und vor lauter Empfehlungen von außen, Hinweisen von Coaches und neuen Erkenntnissen aus Büchern, Blogs und dergleichen, kommen sie auf keinen guten Nenner. Lies sich wie eine Negativspirale. Ist es jedoch nicht.


Ja, es ist superwichtig, sich zu Beginn des Prozesses einmal einen Gesamtplan zurecht zu legen und darin auch die Abgrenzung zu eventuell bereits bestehenden Angeboten von Marktpartnern zu berücksichtigen, doch wichtig ist, dass du der Reihe nach vorgehst und erstmal atmest. Denn mit einer klugen Planung geht alles auf einmal etwas einfacher.


Du hast es mitbekommen. Heute geht es um das Thema Produktkonzeption und – weil ich es so wichtig finde – die zugehörige Abgrenzung von anderen vergleichbaren Produkten. Wir wollen ja nicht alle immer alle gleicher oder ähnlicher werden, oder?


Wer ist dein Zielkunde?


Zu Beginn denke ich macht es Sinn, dass du eine Zielkundenklarheit für dich bekommst. Für wen willst du aktiv werden und wer ist überhaupt an deinem Produkt interessiert. Wem hilft am Ende das was du anbieten willst.


Und eine sehr wichtige Regel vorab: „Je nischiger zu Beginn, desto besser.“


Doch der Reihe nach. Springen wir rein ins Getümmel:


Zuallererst nimm dir bitte sehr sehr sehr viel Zeit und verstehe genau, wo die Herausforderungen deiner Zielkunden liegen. Versetze dich mal so richtig rein in ihre Lage und versuch zu denken, was und wie sie wohl denken, wenn sie auf das Problem, das du lösen kannst, stoßen.


Welche Wörter nutzen oder denken sie?

Welche Ausdrücke verwenden sie an der Stelle, an der das Problem auftaucht?

Über welche Punkte, Themen, Begrifflichkeiten, etc. etc. denken sie nach?


Alle diese Gedanken deiner Zielkunden werden dir helfen können.


Und jetzt notiere dir diese ganzen Hinweise.


Ein kleiner Tipp: Ich nutze Mindmaps, um die Themen, Herausforderungen und Probleme dann zu strukturieren und sie visuell vor mir zu haben.


Wenn du diese vielen Gedanken zusammengeschrieben hast, lasse sie von einem Zielkunden einfach mal lesen. Dann stelle ihm oder ihr Fragen. Sie oder er wird dir weitere wichtige Hinweise geben können und hoffentlich auch die eine oder andere Rückfrage stellen. Diese Rückfragen werden dir helfen, dein Konzept im Anfangsstadium noch weiter zu optimieren.


Und du stellst hier an diesem Punkt schon ungefähr fest, ob du auf dem richtigen Weg bist.


Eine Bitte an dieser Stelle. Lass deine Gedanken nicht von dir nahestehenden Personen auseinandernehmen und schon gar nicht von deinen Familienangehörigen. Ihr Feedback ist super, nur leider meistens nicht sehr objektiv. Du weißt sicher was ich damit meine.


Du bist an dieser Stelle bereits einen guten Weg gegangen, den viele da draußen aus mir teilweise unverständlichen Gründen nicht gehen und an irgendeinem Punkt dann feststellen müssen, dass sie feststecken. Zu verlockend ist leider die Vorfreude auf den schnellen Erfolg.


Der kommt auch hier und dann manchmal, nur meistens hält der nicht sehr lange an. Und dann geht das ganze Spiel wieder von vorne los.


Es gibt übrigens auch andere Herangehensweisen, die dir helfen können, hier zu einem klaren „Zielkunden-Angebots-Treffer“ zu gelangen, doch den besprechen wir dann zu einem anderen Zeitpunkt oder in unseren Beratungsgesprächen persönlich.


Zurück zu deiner Produktentwicklung. An dieser Stelle stehen dann manche vor großen – ja sogar sehr großen – Herausforderungen, weil ihnen die Vorgehensweise und das jetzt notwendige Wissen fehlt.


Es sind jetzt viele große Ideen im Kopf und auf dem Papier entstanden. Doch was nun? Wie geht es weiter? Es ist kein Basis- und Erfahrungswissen vorhanden, um die Produkte dann auch umzusetzen und in den Verkauf zu bekommen.


Produktkreation - bringe eine Struktur in die Themen


Wir sind nun an dem Punkt angelangt, an dem wir das Produkt konzipieren wollen. Die Zielgruppe und die zugehörigen Herausforderungen sind ja jetzt klar.


Bei der Produktkonzeption ist es jetzt jedoch nicht nur wichtig, die richtigen Produktbestandteile verfügbar zu machen, sondern sie auch logisch so aufzubauen, dass der Zielkunde sie auch verstehen kann und das Produkt ihm schlussendlich auch hilft, seine Herausforderungen zu lösen. Denn ohne wirklich echt gute Hilfe ist dein Produkt am Ende wertlos.


Auch hier arbeite ich wieder mit einer Mindmap oder stelle mich an mein Whiteboard im Büro. Alle Punkte an die Wand geschrieben, geben sie einen sehr guten Überblick für die bevorstehende Arbeit. Lass dir Zeit mit dieser Arbeit. Sie ist wichtig.


Wenn ich die Produktbestandteile dann also vor mir sehe und – egal ob Whiteboard oder Mindmap – sie gliedern kann, kann ich schon mal grob das Produkt skizzieren und strukturieren. So kommt nun die gewünschte Logik in das ganze Vorhaben.


An dieser Stelle ist es mir wichtig zu betonen, dass du dich nochmals mit der Abgrenzung des Produktes von anderen Marktteilnehmern beschäftigst. Wir brauchen nicht noch mehr vom Gleichen, sondern wir wollen deine Andersartigkeit und deine Essenzen.


Klar kannst du denken, dass es dir egal ist, was andere anbieten und du fokussiert dich zu 100 % auf dein Angebot, jedoch mit einem kleinen zusätzlichen Zeitaufwand, kannst du massive Vorteile für dein Produkt generieren und dein Produkt „unique“ – also einzigartig - gestalten und dem Produkt eine besondere Note mit auf den Weg geben. Denk mal gerade drüber nach, wie viele Bücher und Seminare es zum Thema Partnerschaft oder Unternehmensaufbau und dergleichen gibt. Worin genau liegt deine Besonderheit? Willst du der tausendste Anbieter sein, der alles nochmal in einer neuen Farbe aufschreibt und weitergibt?


Das Produktkonzept


An dieser Stelle ist es jetzt sinnvoll, nachdem du dir die Zielkunden und die Produktbestandteile angeschaut hast, alles in Form eines strukturierten Konzeptes zusammenzutragen und damit erneut Menschen und Zielpersonen aus deinem Umfeld zu konfrontieren.


An dieser Stelle ist lieber sehr viel mehr Feedback sinnvoll als zu wenig. Denn du willst ja mit deinem Produkt auf jeden Fall längerfristig erfolgreich unterwegs sein.


In unseren Beratungen stoßen wir regelmäßig sehr unterschiedliche Situationen. Doch oftmals liegen die Herausforderungen unserer Kunden darin, dass ihnen die Vorstellungen für ein mögliches verkaufbares Produkt fehlen. Auf der anderen Seite ist ihnen nicht zu 100 % klar wer ihr Zielkunde ist. Oder sie wissen oben nicht, wie sie insgesamt vorgehen soll.


Wenn wir dann mit ihnen dasitzen und unsere Fragen stellen, bekommen wir wertvolle Informationen und mit diesen haben wir in der Regel bereits nicht nur das fertige Produkt im Kopf, den Zielkunden klar vor Augen, sondern auch schon eine mögliche Vermarktungsstrategie im Hinterkopf.


Wir sind jetzt in der Lage, gemeinsam mit dem Kunden, eine klare Vorgehensweise zu definieren. Mit klaren Aufgaben und klaren Umsetzungspunkten, so dass der Kunde relativ zügig in der Lage ist, mit seinem eigenen Produkt an den Markt zu gehen bzw. es erstmal zu produzieren.


Da wir regelmäßig auch für Kunden tätig sind die selbst im Beratungsbusiness aktiv sind, können wir uns sehr gut in ihre Lage versetzen und verstehen ihre Herausforderungen, die ersten Schritte zu gehen, sehr gut.


Und am Ende ist es so… die ersten Schritte sind oft gar nicht so schwer. Nur ist es so, dass die echten Herausforderungen, die nervigen Probleme und die richtungsweisenden Entscheidungen über mögliche weitere Entwicklungen erst später auftreten. Dann darfst du anpassen und korrigieren. Darüber hatte ich zu Beginn dieser Episode bereits kurz gesprochen.


Vielleicht auch als MVP?


Wenn du also in der Lage bist, dein Produkt selbst so weit zu planen und zu konzipieren, dass du damit an den Markt gehen kannst, überlege dir, ob du bereits zu Beginn mit einem fertigen Produkt aufwarten willst. Oder ob du nicht vielleicht mit einem MVP an den Start gehst. Dazu hatte ich in einer vorherigen Podcast-Episode bereits meine Gedanken eingesprochen.


Mit einem MVP bist du in der Lage, relativ schnell an den Markt zu gehen und mit den gesammelten Erfahrungen, Dein Produkt weiter zu entwickeln.


Wie auch immer. Wir wünschen dir maximalen Erfolg bei der Erstellung deiner Produkte und freuen uns, wenn du deine sehr persönliche Nische findest, in der du erfolgreich unterwegs sein kannst. Achte bitte nur darauf, dass du nicht Gleiches produzierst.


Role Modeling ist klasse, jedoch auch irgendwie etwas langweilig.


Und wenn wir dir helfen können auf deinem Weg, dann bleib hier im Podcast dabei oder sende uns eine Email an mail@marketingplus.de.


Wir freuen uns auf dich.

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