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Marketing anders gedacht.Der Blick von außen.

Erst gestern habe ich wieder gehört, dass wir ca. 40.000 bis 70.000 Gedanken denken jeden Tag. Ein Wahnsinn, wenn du dir das vorstellst, oder nicht?


Ein Teil davon ist sicherlich völlig belanglos und aus heiterem Himmel einfach so gedacht, ein Großteil davon sicherlich auf Basis von Impulsen, die dir quasi vorgesetzt werden und denen du dich im Grunde ergibst und sie einfach so denkst.


Ob diese Impulse, aus denen dann Gedanken werden, dann hängen bleiben, Wirkung erzielen und du sie weiterdenkst oder gar eine Aktion daraus erfolgt, darüber entscheidet nicht nur die Qualität des gesetzten Impulses, sondern auch, in welchem Status und in welcher Stimmung du gerade bist.


Die werblichen Impulse, die deine Aufmerksamkeit erhaschen wollen, haben in der Vergangenheit immer mehr zugenommen. Überall sehen und hören wir Werbung.


Zunächst mal ist es ein ganz großer Unterschied, ob mich die Werbung in irgendeiner Tätigkeit gerade unterbricht.


Bin ich gerade offen für einen Impuls von außen oder fühle ich mich gestört durch egal was mir da gerade vorgesetzt wird.


Als Marketer kannst du dies nicht unbedingt wissen, jedoch du kannst darauf Rücksicht nehmen und dafür sorgen, dass deine Werbung unterbewusst nicht als quälend und aufdringlich wahrgenommen wird.


Unabhängig von der Qualität und der Art und Weise, wie diese Impulse gestaltet sind, schauen wir uns mal an, in was für Verfassungen wir selbst sein müssen, um für Werbung überhaupt empfänglich zu sein.


Wir sprechen von hohem Streuverlust, wenn ein Unternehmen Plakatflächen mietet und seine Werbung völlig unerwünscht an den Straßenseiten großflächig anbringt.


Ja, da fahren jeden Tag etliche Autos vorbei und sicherlich nimmt auch der eine oder andere diese dort präsentierten Produkte wahr, doch ist diese Art der Werbung weder wirklich messbar noch schön für die Welt da draußen. Oder gibt es hier jemanden, der Werbeflächen schick findet?


Mit dieser Art von Werbung werden wir also zwangsläufig konfrontiert mit dem was dort aufgedruckt ist, ob wir wollen oder nicht. Nervig und vermutlich auch rückläufig, könnte ich mir vorstellen, ohne mich damit beschäftigt zu haben.


Ich möchte Werbung aktiv „konsumieren“ - wenn man hier von konsumieren sprechen kann - wenn ich dafür bereit bin und einen Bezug zum Produkt oder zur Dienstleistung aufbauen will.

Ich selbst möchte ein Signal setzen und dem Anbieter durch was für eine Aktion auch immer klarmachen, „Hey, los geht`s. Jetzt schick mir bitte mal ein paar Impulse aus deinem Produkt-Universum.“ Evtl. signalisiere ich diesen Wunsch sogar so, dass sich mehrere Anbieter angesprochen fühlen und mir ihre Werbung zukommen lassen.


Heißt… Werbung wird immer dann als aufdringlich und unerwünscht wahrgenommen, wenn ich selbst gar nicht in der Stimmung bin oder das Produkt benötige, und sie mir trotzdem ausgespielt wird.


Sie wird dann als willkommen wahrgenommen, wenn ich in irgendeiner Art mein Signal ausgesendet habe und bereit für sie bin.


Wenn du also Werbung schalten willst - im Wesentlichen sprechen wir heutzutage hier im Podcast von digitalem also Online-Marketing - dann sieh zu, dass du dies dann an den Mann oder die Frau bringst, wenn sie bereit sind dafür, sich „bewerben“ zu lassen. Du wirst sehen, deine Erfolgsquoten sind um ein Vielfaches höher und deine Budgets werden nicht mit der Gießkanne ausgeschüttet, sondern treffen gezielt auf die dafür bereiten Menschen.


In unserer Welt sprechen wir vom Erlaubnismarketing. Dem Interessenten also dann die Werbung zu zeigen, wenn er bereit ist dazu. Der Unterschied zum „Unterbrechungsmarketing“ liegt darin, dass Erlaubnismarketing erwartet wird, persönlich ist und relevant ist.


Deine Zielgruppe freut sich quasi schon drauf, von dir zu lesen oder zu hören. Sie spürt sofort, dass sich die von dir in deiner Werbung verwendeten Inhalte persönlich auf sie beziehen.


Du hast also eine viel individualisiertere Ansprache und somit eine höhere Abschlussquote. Doch das alles Entscheidende in meinen Augen ist, dass du für den Empfänger nur relevante Inhalte bereitstellst.


Mach dir bitte Gedanken darüber, wie du dein Marketing gestalten willst. Willst du einer von denen sein, die mit ihren Botschaften um sich schießen und hoffen, auf eine kleine Gruppe von Menschen zu treffen, die sich für dein Angebot interessieren oder willst du nicht lieber diejenigen erreichen, die sich wirklich und bewusst für deine Impulse interessieren?


Im Online-Marketing sind wir oft zufrieden, wenn wir eine Conversion im einstelligen Bereich erzielen. Ist doch eigentlich traurig, wenn wir gleichzeitig feststellen müssen, dass wir eine hohe zweistellige Prozentzahl von Menschen nicht begeistern konnten.


Was passiert mit denn mit denen? Dort haben wir nichts erreicht oder verbrannte Erde hinterlassen.


Klar werden einige sagen, dass es so funktioniert und die Strategien so profitabel sind. Doch es lohnt sich, darüber nachzudenken, was hier möglicherweise falsch läuft.


Und dabei begleiten wir dich sehr gerne. Wenn du bereit bist und offen für ein etwas anderes Marketing.


Lass uns gerne miteinander reden.


Wir sind startklar.

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